Zuschuss-Wintergeld (Agentur für Arbeit)

Antrag auf Zuschuss-Wintergeld

Sofern der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer aufgrund von witterungsbedingtem Arbeitsausfall Überbrückungsgeld auszahlt, kann der Arbeitgeber die Erstattung bei der Sozialkasse beantragen.

Unabhängig vom gewählten Abwicklungsweg ( Online-Service, DATEV/BRZ, Schnittstelle aus anderen Lohnabrechnungsprogrammen oder papiergebundenes Verfahren) benötigt die Sozialkasse für die Bearbeitung des Erstattungsantrages eine Kopie des Antrags auf Zuschuss-Wintergeld (ZWG) von der Agentur für Arbeit einschließlich der Abrechnungslisten. Ohne diesen Antrag ist eine Bearbeitung des Erstattungsantrages nicht möglich.

 

Bewilligungsbescheid

Der Bescheid über die Bewilligung von Zuschuss-Wintergeld für Ausfallstunden in den Monaten Januar, Februar und März ist bis spätestens zum 30. September, für Ausfallstunden in den Monaten November und Dezember bis spätestens zum 30. Juni des Folgejahres an die Sozialkasse nachzureichen. Wird der Bewilligungsbescheid nicht vorgelegt, ist die Sozialkasse verpflichtet, bereits erstattete Überbrückungsgeldbeträge zuzüglich des Sozialaufwandserstattungssatzes von dem Arbeitgeber oder seinem Rechtsnachfolger zurückzufordern.