Zeittafel - Die Entwicklung der Sozialkassen im Gerüstbaugewerbe

1981

Gründung der Sozialkasse des Gerüstbaugewerbes (SOKA) und der Zusatzversorgungskasse des Gerüstbaugewerbes VVaG (ZVK) am 12.05.1981.

   

1982

Aufnahme des ordentlichen Geschäftsbetriebes der Sozialkasse und der Zusatzversorgungskasse.

Zu den Aufgaben der Sozialkasse gehören die Durchführung des Urlaubsgeldverfahrens, die Erstattung von Lohnausgleich/Übergangsbeihilfe sowie die Förderung der Berufsbildung. Aufgabe der Zusatzversorgungskasse ist die Gewährung von Rentenbeihilfen sowie von einmaligen Hinterbliebenenbeihilfen.

   

1983

Durchführung des ersten Lehrgangs zum „Geprüften Gerüstbau-Kolonnenführer" sowie von Lehrgängen zum „Geprüften Gerüstbau-Obermonteur".

   

1984

Erweiterung der Zuständigkeit der Wiesbadener Sozialkasse auf die Berufsbildung für Berliner Gerüstbaubetriebe sowie Einbeziehung der Arbeitnehmer von Gerüstbaubetrieben des Landes Berlin in die Zusatzversorgung.

   

1987

Durchführung von einwöchigen Einführungslehrgängen für Berufseinsteiger im Gerüstbaugewerbe.

   

1988

Einreichung des gemeinsamen Antrages des Bundesverbandes Gerüstbau e.V. und der Industriegewerkschaft Bau-Steine-Erden auf Einführung des Ausbildungsberufes zum Gerüstbauer beim Bundeswirtschaftsministerium am 14.03.1988.

   

1991

Gültigkeit aller die Sozialkasse und die Zusatzversorgungskasse betreffenden Tarifverträge auch für die neuen Bundesländer ab 01.09.1991.

Inkrafttreten der Ausbildungsverordnung zum 01.08.1991 und Inkrafttreten des Tarifvertrages für die Berufsbildung zum 01.09.1991. Damit ist die Förderung der Berufsausbildung Gegenstand der Arbeit der Sozialkasse. Die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) sowie die Berufsschule wird in Dortmund und in Weiterstadt/Groß-Gerau durchgeführt. Zum 31.12.1991 gab es bereits 75 Auszubildende zum Gerüstbauer.

Letztmalige Durchführung der Einführungslehrgänge für Berufsanfänger.

   

1993

Erweiterung der Standorte für die Berufsschule und die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung in der Ausbildung zum Gerüstbauer um Berlin-Bernau/Weißensee.

   

1996

Erstattung von Überbrückungsgeld für witterungsbedingten Arbeitsausfall durch die Sozialkasse ab 01.01.1996.

   

1997

Einführung eines Vorbereitungslehrganges für langjährig im Gerüstbau tätige Arbeitnehmer zur Gesellenprüfung zum Gerüstbauer nach § 40 Abs. 2 Berufsbildungsgesetz (heute § 45 Abs. 2 BBiG).

Einstellen der Lehrgänge zum „Geprüften Gerüstbau-Obermonteur".

   

1998

Der Gerüstbau wird ab 01.04.1998 zum Vollhandwerk; u. a. wegen der hohen Bedeutung des Themas Arbeitssicherheit für den Gerüstbauer selbst sowie auch für die Gerüstnutzer.

   

2000

Inkrafttreten der Meisterprüfungsverordnung zum 15.12.2000. Die Handwerkskammern Dortmund, Frankfurt Rhein-Main und Berlin sind die wichtigsten Anbieter von Meistervorbereitungskursen.

Inkrafttreten der dreijährigen Ausbildung zum Gerüstbauer.

   

2007

Fertigstellung des letzten von drei Bänden des Lehrbuches für das Gerüstbauer-Handwerk. Damit steht für alle drei Ausbildungsjahre ein Lehrbuch zur Verfügung.

   

2012

Einführung arbeitnehmerbezogener Konten.

   

2013

Einführung Mindestlohn zum 01.08.2013.

 

 

2015

Abschluss von grundlegend überarbeiteten Tarifverträgen am 04.07.2015:

  • Rahmentarifvertrag für das Gerüstbauer-Handwerk (RTV), gültig ab 01.09.2015, § 3, Ziffer 4.5 und § 8 ab 01.01.2016
  • Tarifvertrag über das Sozialkassenverfahren im Gerüstbauer-Handwerk (VTV), gültig ab 01.01.2016
  • Tarifvertrag über die Berufsbildung im Gerüstbauer-Handwerk (TV Berufsbildung), gültig ab 01.11.2015
  • Tarifvertrag zur Förderung der Aufrechterhaltung der Beschäftigungsverhältnisse im Gerüstbauer-Handwerk während der Winterperiode (TV Lohnausgleich), gültig ab 01.12.2016

 

 

2016

Ab 01.01.2016:

  • Umsetzung der aufgrund der neu abgeschlossenen Tarifverträge veränderten Regeln im Sozialkassenverfahren.
  • Einbeziehung der Gerüstbaubetriebe mit Sitz in Berlin in das bundeseinheitliche Sozialkassenverfahren.
  • Erstreckung des Urlaubskassenverfahrens auf Gerüstbaubetriebe mit Sitz im Ausland, die Arbeitnehmer für Gerüstbauarbeiten nach Deutschland entsenden.

 

 

2017

Einführung der Lehrgänge zum Geprüften Gerüstbau-Monteur und zum Geprüften Gerüstbau-Montageleiter.