Winterbeschäftigungs-Umlage

Die Winterbeschäftigungs-Umlage dient der Finanzierung des Zuschuss-Wintergeldes und des Mehraufwands-Wintergeldes im Rahmen der Leistungen zur Förderung der ganzjährigen Beschäftigung durch die Bundesagentur für Arbeit. Die Sozialkasse des Gerüstbaugewerbes ist nach § 356 SGB III verpflichtet, die Winterbeschäftigungs-Umlage einzuziehen und an die Bundesagentur für Arbeit abzuführen.

Die Winterbeschäftigungs-Umlage beträgt 1 Prozent der Bruttolohnsumme der gewerblichen Arbeitnehmer. Die lohnsteuerpflichtige Bruttolohnsumme ist identisch mit der für die Berechnung des Sozialkassenbeitrages zugrunde zu legenden Bruttolohnsumme (siehe hierzu das Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit über die Winterbeschäftigungs-Umlage, das im Internet unter der Adresse http://www.arbeitsagentur.de - unter Unternehmen - Finanzielle Hilfen - Kurzarbeitergeld - Saison-Kurzarbeitergeld - veröffentlicht ist.

Die Winterbeschäftigungs-Umlage ist Treuhandgeld und ausschließlich auf das Konto der Sozialkasse des Gerüstbaugewerbes bei der

Commerzbank AG, Wiesbaden
BLZ: 510 400 38
Kontonummer: 512 748 500
IBAN: DE 63 5104 0038 0512 7485 00
BIC: COBA DE FF XXX

zu überweisen, d.h. die Überweisung erfolgt auf ein anderes Konto als der Sozialkassenbeitrag. 

Sofern Betriebe nicht am Lastschriftverfahren teilnehmen, werden für die Winterbeschäftigungs-Umlage separate Überweisungsträger (Beantragung der Überweisungsträger per E-Mail: Nachricht schreiben) erstellt.
 
Ist die Winterbeschäftigungs-Umlage nicht bis zum Ablauf des Fälligkeitstermins entrichtet, ist für jeden angefangenen Monat der Säumnis ein Säumniszuschlag in Höhe von 1 Prozent des rück­ständigen Betrages zu zahlen. Außerdem ist die Bundesagentur für Arbeit nach erfolgloser Mahnung verpflichtet, ein Verwaltungsvollstreckungsverfahren einzuleiten.