Überbrückungsgeld

Kann aus witterungsbedingten Gründen im Zeitraum von November bis März nicht gearbeitet werden, haben gewerbliche Arbeitnehmer dennoch Anspruch auf 75 Prozent ihres regulären Stundenlohnes, das Überbrückungsgeld. Die Sozialkasse erstattet das an den Arbeitnehmer gezahlte Überbrückungsgeld und einen Sozialaufwandsersatz in Höhe von 35 Prozent, maximal für 150 Ausfallstunden je Kalenderjahr. Dies sichert die Weiterbeschäftigung und das ganzjährige Einkommen der Arbeitnehmer. Voraussetzung ist die Beantragung des Zuschuss-Wintergeldes durch den Gerüstbaubetrieb bei der zuständigen Agentur für Arbeit sowie die entsprechende Bewilligung.