Geschichte

In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts erkannten die Industriegewerkschaft Bau-Steine-Erden und der Bundesverband Gerüstbau e.V., dass gerüstbauspezifische Probleme wie kurze Beschäftigungszeiten, regelmäßige Arbeitsausfälle in den Wintermonaten und die Notwendigkeit der nachhaltigen Qualifizierung im Gerüstbauer-Handwerk dringend einer Lösung bedurften. Diese sollten in eigener Verantwortung - der Tarifverantwortung - gelöst werden, also nicht durch den Staat. Als Ergebnis entsprechender Verhandlungen wurden tarifvertragliche Regelungen gefunden, mit deren Umsetzung die überbetrieblichen Einrichtungen im Gerüstbauer-Handwerk, die Sozialkasse und die Zusatzversorgungskasse, beauftragt wurden.