Ausbildungsvergütung

Auszubildende erhalten eine monatliche Ausbildungsvergütung. Beginnt oder endet das Berufsausbildungsverhältnis im Laufe eines Kalendermonats, so ist zur Ermittlung der Vergütung für einen Tag die monatliche Vergütung durch 30 zu teilen.
 
Für die Berechnung der Höhe der Ausbildungsvergütung ist der Ausbildungsbetrieb verantwortlich.
 
Wird die vertraglich vereinbarte Ausbildungszeit verlängert, so ist für die Dauer der Verlängerung die Ausbildungsvergütung weiterzuzahlen, die der Auszubildende während seiner Ausbildung im dritten Ausbildungsjahr erhalten hat.
 
Die Ausbildungsvergütung kann vom Ausbildungsbetrieb für jede vom Auszubildenden schuldhaft versäumte Stunde betrieblicher, überbetrieblicher sowie schulischer Ausbildung um 1/169 der monatlichen Ausbildungsvergütung gekürzt werden.
 

Anteilige Erstattung der Ausbildungsvergütung an die Betriebe

Die Sozialkasse erstattet dem ausbildenden Arbeitgeber gemäß § 12 TV Berufsbildung erstmals ab dem vierten Monat nach Ausbildungsbeginn, jedoch höchstens für 21 Monate, 50 Prozent der von ihm an den Auszubildenden ausgezahlten Ausbildungsvergütung, höchstens jedoch 50 Prozent der tariflichen Ausbildungsvergütung nach § 4.